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Der Amplicast-Workflow: Von der Idee zum Live-Post

Sieben Schritte. Einmal einrichten. Auf allen Kanälen publizieren.

August 24, 2026
4 min read
Der Amplicast-Workflow: Von der Idee zum Live-Post
Amplicast Workflow
Multi-Plattform Publishing
Content Setup
Autopilot
Social Media Automation

Der Amplicast-Workflow ist in sieben Schritte aufgeteilt: Quelle verbinden, synchronisieren, Inhalt generieren oder importieren, transformieren, prüfen, veröffentlichen, Metriken abrufen. Du richtest das System einmal ein — danach läuft ein Großteil davon von selbst.

Schritt 1 — Quelle verbinden

Eine Quelle ist der Ort, an dem dein Rohmaterial liegt. Amplicast zieht den Inhalt von dort, damit du nichts manuell kopieren musst. Unterstützte Quellen: Notion, RSS, GitHub, Supabase, eine generische REST-API, ein CDN/Manifest und ein Web-Scraper.

Du öffnest den Tab Sources, klickst auf Add source, wählst den Typ, trägst URL oder Zugangsdaten ein und speicherst. Das war es.

Im Hintergrund verschlüsselt Amplicast die Zugangsdaten sofort (AES-256-GCM), bevor sie die Datenbank berühren. Der Sync-Worker prüft beim nächsten Zyklus, ob die Verbindung steht.

Schritt 2 — Synchronisieren

Du musst hier nichts tun. Der Sync läuft nach einem konfigurierbaren Zeitplan automatisch. Du kannst ihn aber jederzeit manuell anstoßen.

Im Hintergrund holt der Worker neue Einträge, entfernt Duplikate — denselben Artikel zieht Amplicast also nie zweimal — und schreibt Fehler sauber gegen die Quelle, statt sie stillschweigend zu schlucken. Du siehst immer, wann zuletzt synchronisiert wurde und wie viele Einträge importiert worden sind.

Schritt 3 — Inhalt generieren oder importieren

Es gibt zwei Wege, ein Inhaltspaket zu erstellen.

A. KI-Generierung (Autopilot)
Du definierst ein Autopilot-Thema: ein Schwerpunkt plus ein Rhythmus, zum Beispiel wöchentlich. Amplicast generiert dann automatisch ein vollständiges Paket aus Titel und Text — abgestimmt auf deine Markenstimme und deine Schreibbeispiele. Wenn der KI-Anbieter kurzzeitig überlastet ist, wiederholt Amplicast den Versuch mit Backoff und weicht auf ein zweites Modell aus, statt den Lauf abzubrechen. Das aktuell verwendete Modell ist zentral konfigurierbar: Ein Modellwechsel beim Anbieter ist eine einzeilige Änderung, kein Ausfall.

B. Vorhandenen Eintrag importieren
Du öffnest die Content Library, wählst einen synchronisierten Eintrag aus und machst daraus ein Entwurfspaket. Kein Umweg über ein externes Tool, kein Zwischenformat.

Schritt 4 — Für jede Plattform transformieren

Ein Paket wird zu plattformspezifischen Posts. Du öffnest das Paket, wählst die Zielkanäle und stellst optional Texttransformation sowie Bildoptionen ein: Filter, Zuschnitt, Logo-Overlay oder ein KI-generiertes Bild.

Im Hintergrund schreibt die Transform-Pipeline die Caption so um, dass sie zu den Zeichenlimits und dem Ton jeder Plattform passt. Für jeden Kanal entsteht ein eigener Entwurf. Bild-Downloads sind nach Größe und Zeit begrenzt, damit ein fehlerhaftes Asset die Pipeline nicht blockieren kann.

Schritt 5 — Prüfen (optional)

Wenn dein Projekt einen Freigabeschritt erfordert, landen Posts zuerst im Status Pending Review. Ein Redakteur sieht sie, kann sie bearbeiten oder freigeben — bevor irgendetwas nach außen geht.

Der Review-Status ist auf Organisationsebene erzwungen. Ein Prüfer sieht ausschließlich Posts des eigenen Tenants. Nichts mischt sich zwischen Projekten oder Teams.

Schritt 6 — Veröffentlichen

Du klickst auf Publish now oder planst den Post für einen späteren Zeitpunkt. Geplante Zeiten werden als UTC-bewusste Timestamps gespeichert und sind immer zeitzonenrichtig.

Im Hintergrund löst der Publishing-Worker den verbundenen Account über seine stabile ID auf — nie über den Plattformnamen. Ein Post kann dadurch nur an genau das Konto gehen, für das er erstellt wurde. Bei einem vorübergehenden Plattformfehler wiederholt Amplicast den Versuch mit Backoff und respektiert dabei den Retry-After-Header der Plattform. Jede Veröffentlichung wird mit dem Plattform-Response protokolliert. Credits werden genau einmal abgezogen — erst nachdem der Post dauerhaft als veröffentlicht gespeichert ist.

Unterstützte Plattformen: Instagram (Business-Accounts via Graph API), Facebook Pages, LinkedIn (persönliches Profil und Company Pages mit automatischer Token-Aktualisierung), X, Bluesky, TikTok, YouTube und Reddit.

Schritt 7 — Metriken

Nach der Veröffentlichung zieht ein Metrics-Worker regelmäßig Engagement-Daten von den Plattform-APIs: Likes, Kommentare, Shares, Views. Alles wird gegen den jeweiligen Post gespeichert und ist direkt in Amplicast sichtbar.

Was das System zuverlässig hält

Tokens werden verschlüsselt gespeichert und automatisch vor Ablauf erneuert. Bearer- und Session-Tokens liegen nur als Hashes vor. Workers erholen sich nach Abstürzen, erneuern ihre Locks bei langen Publizierungen und übernehmen Jobs atomar — kein Post wird doppelt gesendet oder beim Neustart verloren.

Fehler sind sichtbar: Jede fehlgeschlagene Veröffentlichung wird protokolliert, der Account-Inhaber wird benachrichtigt, und Backend- sowie Frontend-Fehler fließen in Sentry. Kein stilles Scheitern.

Deine Daten, deine Kontrolle

Du kannst dein Konto und alle zugehörigen Daten jederzeit unter Settings → Delete account exportieren oder löschen. Die Löschung greift nach einer Kulanzfrist von 30 Tagen — bis dahin kannst du sie jederzeit widerrufen. Danach werden alle Daten dauerhaft gelöscht.

Der gesamte Amplicast-Workflow ist darauf ausgelegt, dass du einmal einrichtest und danach publizierst — nicht verwaltest. Quelle verbinden, Autopilot konfigurieren, Kanäle auswählen, fertig. Den Rest erledigt das System.